Die Motorsport-Saison 2019 startete am Wochenende vom 11./12. Januar mit dem 24-Stunden-Rennen von Dubai. Der Wüstenmarathon der Vereinigten Arabischen Emirate fand dieses Jahr bereits zum 14. Mal statt. Dabei fuhr die MANN-FILTER Mamba mit einem Klassensieg nach Hause.

Das Fahrerteam um die Österreicher Alexander Hrachowina (40, Wien) und Martin Konrad (40, Vöcklabruck), den Niederländer Indy Dontje (26, Alkmaar) und den deutschen DTM-Rekordmeister Bernd Schneider (54, Bottighofen/CH) sorgte mit einem gelb-grünen Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 25 für die Belegung des Rang 7 im Gesamtklassement sowie für den Sieg in der A6-AM-Wertung, in der sich Amateur-und Profirennfahrer ein Cockpit teilen. Der konstant schnelle Fahrstil des Fahrerteams sowie die erstklassige Arbeit der Boxencrew verhalfen der MANN-FILTER Mamba zum Sieg – trotz der absoluten Wettbewerbssituation mit 24 GT3-Boliden sowie dem herausfordernden dichten Verkehr von insgesamt 75 Fahrzeugen auf lediglich 5,39 Kilometer Streckenlänge.

Besonders hervorzuheben ist die extrem hohe Durchlauffrequenz mit insgesamt 595 hinterlegten Runden in 24 Stunden, was einer Distanz von etwas mehr als 3200 Kilometern entspricht und die MANN-FILTER Mamba zum besten Vertreter unter allen teilnehmenden Mercedes-Rennautos macht.

Der positiv gestimmte deutsche DTM-Rekordmeister Bernd Schneider fasst den Marathon zusammen: „Unser Mercedes-AMG GT3 ist 24 Stunden gelaufen wie ein Uhrwerk, die Jungs an der Box haben wie immer tadellose Arbeit geleistet, und uns Fahrern ist es gelungen, uns aus allen Scherereien herauszuhalten. Wir haben keinen Kratzer am Auto. Wie immer in Dubai war es enorm schwierig, im dichten Verkehr nirgends hängenzubleiben und einen guten Rhythmus beizubehalten – vor allem in der Nacht, die bei diesem Rennen besonders lang ist. Wir fahren hier immerhin fast fünf Stunden länger im Dunkeln als etwa bei den 24 Stunden Nürburgring. Ich bin im Rennen nicht eine Minute bei Tageslicht gefahren … Es war einmal mehr eine tolle Veranstaltung, das Fahren hat sehr viel Spaß gemacht, und wir freuen uns riesig über den Klassensieg.“

Der HTP-Teamchef Norbert Brückner strahlt ebenso Freude aus: „Angesichts der bekannten Langstreckenqualitäten des Mercedes-AMG GT3, unserer erfahrenen Truppe und der starken Fahrer hatten wir uns durchaus Hoffnungen auf ein vorderes Ergebnis in der Klasse gemacht. Dass es sogar zum Sieg gereicht hat und wir am Ende bestes Mercedes-Team waren, freut mich sehr. Dickes Kompliment an alle, die ihren Teil dazu beigetragen haben. Wir werten diesen Erfolg einfach mal als gutes Omen für die bevorstehende Saison und freuen uns auf die kommenden Rennen.“

Weitere Neuigkeiten zur diesjährigen Saison werden wie immer im MANN-FILTER Motorsportblog verfügbar sein.