Nach dem ers­ten Renn­tag des ADAC GT Mas­ters im nie­der­län­di­schen Zand­vo­ort konn­te sich das MANN-FILTER Team HTP mit Maxi­mi­li­an Götz und Mar­kus Pom­mer die vor­läu­fi­ge Tabel­len­füh­rung in der Fah­rer­wer­tung sichern und zudem die Füh­rung in der Team­wer­tung ver­tei­di­gen. 

Mar­kus Pom­mer und Maxi­mi­li­an Götz auf der MANN-FILTER Mam­ba #47 star­te­ten von P6 aus ins Ren­nen. Nach einem eigent­lich guten Start ver­lor Pom­mer zunächst eini­ge Posi­tio­nen: „Die Anfangs­pha­se war ziem­lich tur­bu­lent“, berich­te­te er. „Ich hat­te einen sehr guten Start, bin dann aber mehr­mals getrof­fen und durch Zwi­schen­fäl­le vor mir auf­ge­hal­ten wor­den. Dann habe ich ver­sucht, hin­ter Indy sau­ber durch­zu­fah­ren. Die Pace war gut, obwohl die 20 Kilo Zusatz­ge­wicht, die wir im Auto hat­ten, natür­lich nicht hilf­reich waren. Aber letzt­lich sind wir mit Platz 6 und der Tabel­len­füh­rung natür­lich sehr zufrie­den.“ Kol­le­ge Götz ergänz­te: „Punk­te sam­meln, Punk­te sam­meln, Punk­te sam­meln – das muss unser Mot­to sein. Man hat gese­hen, wie vie­le Zwi­schen­fäl­le es heu­te gab. Auch unser Auto hat­te etwas abbe­kom­men, war aber immer noch schnell genug, um den BMW zu schnap­pen und Druck auf den Audi zu machen. Ich hof­fe, wir kön­nen uns mor­gen für eine der ers­ten bei­den Start­rei­hen qua­li­fi­zie­ren. Dann ist wie­der eini­ges mög­lich. Und abge­rech­net wird dann ohne­hin erst beim Fina­le in Hocken­heim.“

Indy Dont­je und Maxi­mi­lan Buhk hat­ten im zwei­ten Mer­ce­des-AMG GT3 mit der #48 heu­te hin­ge­gen Pech und konn­ten lei­der kei­ne Punk­te mit­neh­men. Von P11 aus ins Ren­nen gestar­tet gelang es Dont­je zwar zunächst eini­ge Posi­tio­nen gut­zu­ma­chen und sogar das Schwes­ter­au­to zu über­ho­len. Bis zum Boxen­stopp­fens­ter lie­fer­te er sich eini­ge Zwei­kämp­fe und fuhr bis auf P6 in die mitt­le­ren Punk­te­rän­ge vor. Die Über­ga­be an sei­nen Team­kol­le­gen Maxi Buhk klapp­te ein­wand­frei, das Team lie­fer­te einen per­fek­ten Boxen­stopp ab. Buhk star­te­te eben­falls gut ins Ren­nen, dreh­te sich aller­dings bei einem Über­hol­ma­nö­ver und fiel dar­auf­hin weit zurück. Am Ende blieb so nur ein ent­täu­schen­der 26. Schluss­rang. „Scha­de, ich habe jede Run­de genos­sen. Die Mam­ba war rich­tig schnell“, bedau­er­te Dont­je. Buhk nahm den Dre­her auf sei­ne Kap­pe: „Ich hat­te rich­tig Druck von hin­ten und woll­te daher rasch am vor mir fah­ren­den Kon­tra­hen­ten vor­bei, muss­te es aber im Infield pro­bie­ren, weil er auf der Gera­den zu schnell war. Lei­der hat die Atta­cke nicht geklappt, und ich habe mich gedreht. Es tut mir leid für Indy und das Team, die zuvor einen tol­len Job gemacht hat­ten. Aber ich muss­te es ver­su­chen. Es ist ein Jam­mer, weil das Auto im Ren­nen rich­tig schnell war.“

Dem­entspre­chend zieht auch HTP-Team­chef Nor­bert Brück­ner ein gemisch­tes Fazit aus dem ers­ten Zand­vo­ort-Ren­nen: „Dass wir nun sowohl die Team- als auch die Fah­rer­wer­tung anfüh­ren, ist natür­lich eine schö­ne Sache, wenn auch nicht mehr als eine Moment­auf­nah­me im Kampf um die Meis­ter­schaft. Mar­kus und Max haben heu­te das Bes­te aus der Situa­ti­on gemacht. Scha­de, dass das Manö­ver von Maxi schief­ge­gan­gen ist. Aber wenn der Vor­der­mann sich so vehe­ment ver­tei­digt, geht es ohne etwas Risi­ko eben nicht. Nun wer­den wir alles dar­an­set­zen, mor­gen früh mit Götz und Buhk ein gutes Qua­li­fy­ing hin­zu­be­kom­men - und dann grei­fen wir in Lauf 2 wie­der an.“

Das gesam­te MANN-FILTER Team ist natür­lich auch mor­gen wie­der dabei und drückt vor Ort oder vor dem Fern­se­her fest die Dau­men. Wir hof­fen natür­lich auch wei­ter­hin auf euren Sup­port, lie­be Fans - wir freu­en uns, wenn ihr uns Kraft gebt, mit­fie­bert und unse­re MANN-FILTER Mam­bas kräf­tig anfeu­ert! 

Das zwei­te Ren­nen des ADAC GT Mas­ters Zand­vo­ort star­tet am Sonn­tag um 13.08 Uhr. Wie immer könnt ihr das Ren­nen live auf SPORT1 oder online im Live­stream auf sport1.de, adac.de/motorsport oder youtube.com/adac ver­fol­gen.