In ein paar weni­gen Tagen steht das vor­letz­te Renn­wo­chen­en­de der Sai­son an. Auf­grund der Coro­na-Situa­ti­on spon­tan auf dem Lau­sitz­ring statt in Zand­vo­ort. Unse­re bei­den MANN-FILTER Junio­ren Juli­en und Luci kon­zen­trie­ren sich auf den ADAC GT4 Ger­ma­ny Meis­ter­schafts­ti­tel. Momen­tan lie­gen die bei­den in Füh­rung! Die GT3 MANN-FILTER Mam­ba ist eben­falls bereit zum Zubeißen! 

Zum Sai­son­ab­schluss wird es noch­mal span­nend im ADAC GT Mas­ters und in der ADAC GT4 Ger­ma­ny. Die letz­ten bei­den Renn­wo­chen­en­den wer­den Schlag auf Schlag aus­ge­tra­gen. Jetzt heißt es noch­mal Voll­gas geben! Unse­re bei­den Nach­wuchs­ta­len­te Juli­en und Luci sind auf bes­tem Wege zum Titel­ge­winn der ADAC GT4 Ger­ma­ny! Und auch Maxi und Indy wol­len es kra­chen las­sen… Unse­re Vor­be­rei­tun­gen auf das Halbfinale:

MANN-FILTER Mini Mam­ba will ADAC GT4 Ger­ma­ny Sieg!

Mit 15 Punk­ten Vor­sprung in der Meis­ter­schafts­wer­tung rei­sen Luci Trefz (18, Wüs­ten­rot / Deutsch­land) und Juli­en Apo­thé­loz (19, Gock­hau­sen / Schweiz) kom­men­des Wochen­en­de an den Lau­sitz­ring. Bis­lang hat das Dream­team einen sehr guten Job gemacht. Kei­ne gro­ben Schnit­zer, kein Aus­fall. Die­se Kon­stan­te macht sie der­zeit zum unschlag­ba­ren GT4 Ger­ma­ny Duo. Steigt jetzt der Druck zum Halb­fi­na­le am Wochenende?

„Druck wür­de ich nicht unbe­dingt sagen. Eher ein schö­nes Gefühl“, spielt es Luci Trefz her­un­ter. „Ich den­ke die ande­ren haben eher den Druck, unse­ren Vor­sprung auf­zu­ho­len.“ Vier Ren­nen ver­blei­ben noch, in denen ins­ge­samt 100 Punk­te ver­ge­ben wer­den. Die Meis­ter­schaft ist also noch offen. Und die Kon­kur­renz schläft nicht. „Es gibt so vie­le ehe­ma­li­ge GT3 Pilo­ten, die jetzt auch beim 24 Stun­den Ren­nen in Spa star­ten oder auch in der GT4 Euro­pean Seri­es mit­fah­ren. Die haben uns Gegen­über einen erheb­li­chen Vor­teil: Mehr Ren­nen – mehr Stre­cken­zeit – mehr Erfah­rung“, so Luci, der sei­ne Beu­te natür­lich ganz genau ins Visier nimmt. Aber Recht hat er. Und da darf man ruhig auch mal sagen: Cha­peau! Bis­lang haben sich Luci und Juli­en wacker geschla­gen gegen die Cré­me de la Cré­me der GT4-Piloten.

„Ich sehe kei­nen Grund, war­um wir uns mehr Druck machen sollten“

Vor­be­rei­tung, Per­fek­ti­on, Kon­stanz. Das sind die Erfolgs­schlüs­sel in die­ser Sai­son. Am Wochen­en­de könn­te es aber noch­mal span­nend wer­den: Denn die ADAC GT4 Ger­ma­ny ist bis­lang noch nie am Lau­sitz­ring gewe­sen. Neu­land für die meis­ten Fah­rer – auch für Juli­en. „Ich bin gespannt! Ich war noch nie dort. Ich habe am Simu­la­tor trai­niert und wer­de das jetzt auch noch zur Vor­be­rei­tung wei­ter­ma­chen.“ Opti­mis­tisch ist unser Schwei­zer trotz­dem. Auf dem Lau­sitz­ring rech­net er sich bes­se­re Chan­cen aus als auf dem Red Bull Ring, wo die BoP (Balan­ce of Per­for­mance) so gar nicht stim­men woll­te. (Ihr erin­nert Euch? Hier geht es noch­mal zum Nach­le­sen unse­res Blogs nach dem Red Bull Ring Wochen­en­de --> )

Nicht ablen­ken las­sen, Fokus nach vor­ne rich­ten. Luci und Juli­en sind mit der Schlan­ge schein­bar eins gewor­den. Lan­ge im Dickicht blei­ben, die Beu­te beob­ach­ten, per­fekt aus­tak­tie­ren – und zubei­ßen! „Jetzt dür­fen wir uns kei­ne Feh­ler mehr erlau­ben“, weiß Juli­en, der seit die­sem Jahr neu im Team ist. „Am Ende kann jeder Punkt ent­schei­dend sein. Aber wir haben bis­lang alle gut zusam­men­ge­ar­bei­tet. Des­halb sehe ich kei­nen Grund, war­um wir uns mehr Druck machen soll­ten. Wich­tig ist, dass wir auf unse­re Qua­li­tä­ten ver­trau­en und das Bes­te aus der Situa­ti­on machen.“

Es wird ein span­nen­des Wochen­en­de wer­den auf dem Lau­sitz­ring. Nicht nur der Meis­ter­schafts­kampf wird für Action sor­gen. Auch die Atmo­sphä­re rings­her­um. Coro­nabe­dingt muss­te das ADAC Wochen­en­de auf den Lau­sitz­ring ver­legt wer­den – Jedes Team­mit­glied, das die Stre­cke betritt muss einen nega­ti­ven Coro­na Test vor­le­gen. Und auch das Wet­ter wird renn­ent­schei­dend sein. Die Tem­pe­ra­tu­ren sin­ken und der Herbst ver­wan­delt sich lang­sam in Winterstimmung.

Indy Dont­je ist trau­rig über den Stre­cken­wech­sel – Maxi Götz bleibt moti­viert für die letz­ten Rennen

Dass in die­sem Jahr nicht auf dem Cir­cuit Park Zand­vo­ort gefah­ren wird, fin­det vor allem einer scha­de: Indy Dont­je (28, Ams­ter­dam / Nie­der­lan­de). Unser Nie­der­län­der ist weni­ger als eine Stun­de von der Stre­cke ent­fernt behei­ma­tet und hat sich auf das gro­ße Heim­ren­nen gefreut. „Mei­ne gan­ze Fami­lie ist immer vor Ort, Fans und Freun­de auch. Das ist natür­lich immer ein ganz beson­de­res Gefühl“, so der geknick­te Indy. „Scha­de auch, dass wir die­ses Jahr gar nicht die neue Stre­cke befah­ren wer­den.“ Der Cir­cuit Park Zand­vo­ort wur­de auf­grund der For­mel 1 kom­plett neu gebaut. Auf den neu­en Asphalt und die neue Anla­ge hat­te sich auch Maxi Götz (34, Uffen­heim / Deutsch­land) gefreut. Der Lau­sitz­ring ist aller­dings eine sehr gute Alter­na­ti­ve, wel­che die Bei­den nut­zen wol­len, um am Ende noch­mal aufzuholen.

Bis­lang war die ADAC GT Mas­ters Sai­son für die Bei­den MANN-FILTER Pilo­ten eher frus­trie­rend. Pech, Aus­fäl­le, wenig Punk­te. Das kann schon mal am Renn­fah­re­re­go knab­bern. Aber Maxi Götz als ehe­ma­li­ger DTM-Fah­rer weiß, dass man sich nicht unter­krie­gen las­sen darf: „Jedes Ren­nen ist ein Neu­an­fang. Eine neue Chan­ce, wie­der gut dazu­ste­hen. Ich ken­ne das zu gut aus der Ver­gan­gen­heit, dass man nie­mals auf­ge­ben darf und immer kämp­fen muss. Dem­entspre­chend gehe ich sehr moti­viert in die letz­ten Ren­nen, um noch­mal zu zei­gen, dass wir voll kon­kur­renz­fä­hig sind!“

Wenn das mal kei­ne Kampf­an­sa­ge ist… Auf dem Lau­sitz­ring star­tet das ADAC GT Mas­ters noch­mal in der Kurz­an­bin­dung. 3,442 Kilo­me­ter Stre­cke bedeu­tet das für die Fah­rer. Das könn­te noch­mal tri­cky wer­den für den Mer­ce­des, aber unse­re Jungs geben alles und wir drü­cken ganz fest die Daumen!

Live im Fern­se­hen und vie­le #MAMBAMANIA Sto­rys von der Strecke!

Wie immer könnt ihr die ADAC GT Mas­ters und ADAC GT4 Ger­ma­ny Läu­fe live im Fern­se­hen bei Sport1 sehen oder aber auch unter www.adac.de/live im Live­stream. Auf unse­ren Social Media Chan­nels könnt ihr alle #mamba­ma­nia Sto­rys ver­fol­gen! Wir neh­men Euch wie immer mit und freu­en uns über Eure Unter­stüt­zung. Gemein­sam holen wir den ADAC GT4 Ger­ma­ny Meisterschaftstitel!