Mit schönen Erinnerungen und entsprechend positiven Erwartungen reist das MANN-FILTER Team HTP diese Woche nach Most, wo am Wochenende (18./19. Mai) das zweite Rennwochenende des ADAC GT Masters 2019 stattfindet. Auf der 4,2 Kilometer langen Rennstrecke unweit der tschechisch-deutschen Grenze konnten wir 2018 den ersten Saisonsieg feiern. Und auch dieses Mal zählen die beiden gelb-grünen Mercedes-AMG GT3 zum – allerdings eher umfangreichen – Kreis der Favoriten.

Bereits beim Saisonstart in Oschersleben konnten die beiden MANN-FILTER Mambas ihr großes Potenzial aufzeigen. Leider blieben die passenden Ergebnisse aber noch aus. Umso mehr brennen Most-Vorjahressieger Maximilian Götz und Indy Dontje im Wagen mit der Startnummer 47 sowie ihre Teamkollegen Philip Ellis und Fabian Vettel im Schwesterauto mit der 48 nun vor Ehrgeiz für die bevorstehenden Rennen in Most.

Ellis blickt dem Tschechien-Gastspiel zuversichtlich entgegen: „Wir sind wirklich hochmotiviert – umso mehr, nachdem wir in Oschersleben gezeigt haben, dass die Pace stimmt. Und die Voraussetzungen für Most sehen ja auch positiv aus: Das MANN-FILTER Team HTP hat dort im vergangenen Jahr von der Pole Position aus das Sonntagsrennen gewonnen. Die Strecke liegt unserem Mercedes-AMG GT3 – nun liegt es an uns Fahrern, das Beste aus diesem starken Paket rauszuholen.“

Dazu ist eine gute Startposition unabdingbar. „Das ist inzwischen streckenunabhängig“, bestätigt Ellis. „Im ADAC GT Masters sind nur noch Topfahrer unterwegs, die Leistungsdichte ist unglaublich. Selbst wenn dein Vordermann etwas langsamer ist, hat er in der Regel die fahrerische Klasse, um seine Position zu verteidigen. Und konzeptbedingt zählt unser Mercedes-AMG GT3 auf den Geraden nicht zu schnellsten Autos. Unsere großen Stärken liegen in den Kurven und auf der Bremse, und die können wir eben am besten ausspielen, wenn wir vorne fahren.“

Die Rennstrecke von Most gefällt dem britisch-deutschen Doppelbürger sehr. „Sie ist sehr flüssig, macht unheimlich Spaß, weil man auch voll über die flachen Kerbs räubern kann und muss“, beschreibt Ellis. „Wenn du allerdings den Eingang einer Kombination nicht perfekt triffst, ist der ganze Streckenabschnitt kaputt und eine gute Rundenzeit dahin. Most ist nicht ganz so technisch wie Oschersleben, aber Fehler werden härter bestraft. Die Strecke ist neu asphaltiert, wir müssen sehen, ob sich dadurch die Balance des Autos verschiebt. Im Gegensatz zu uns waren andere Teams schon dort, aber nach dem was ich gehört habe, könnte uns der Belag entgegenkommen. Es ist auf jeden Fall gut, dass wir am Donnerstag vor dem Rennen noch in Most testen können. Das wird uns zwar keine Referenz in Bezug auf die Rundenzeiten liefern, weil bei inoffiziellen Tests jeder fahren kann, wie er will – aber wir werden versuchen, ein passendes Basis-Setup fürs Wochenende zu erarbeiten. Ich freue mich riesig darauf, zumal Fabi und ich resultatmäßig etwas gutzumachen haben. Und das haben wir auch fest vor!“

Die beiden einstündigen Rennen finden in Most etwas später als gewohnt statt: Der Start ist am Samstag und Sonntag jeweils erst um 14.45 Uhr.
Ihr könnt sie natürlich wie immer live auf SPORT1 verfolgen oder verschiedene Livestream-Angebote im Internet nutzen, etwa auf der ADAC GT Masters Fanseite auf Facebook. Dort werden übrigens auch beide Qualifyings live gezeigt.
Egal auf welchem Gerät heißt es auf jeden Fall bald wieder – DAUMEN DRÜCKEN FÜR UNSERE MANN-FILTER MAMBAS!