Jetzt hat auch die zwei­te MANN-FILTER Mam­ba beim ADAC GT Mas­ters 2018 zuge­bis­sen: Pas­send zur Sai­son­halb­zeit fuh­ren Indy Dont­je und Maxi­mi­li­an Buhk ihren ers­ten gemein­sa­men Sieg ein. Nach einem groß­ar­ti­gen Qua­li­fy­ing von Indy ging es für den MANN-FILTER Team HTP Mer­ce­des-AMG GT3 von P2 ins Sams­tags­ren­nen am Nür­burg­ring. Obwohl sie beim Start zunächst eine Posi­ti­on zurück­ge­fal­len waren, zeig­ten Fah­rer und Team der #48 ein feh­ler­frei­es Ren­nen - und wur­den am Ende mit dem lang ersehn­ten Erfolg belohnt. Nach­dem er nach dem Boxen­stopp als Zwei­ter wie­der auf der Stre­cke gelang­te, konn­te Maxi Buhk den Kon­tra­hen­ten schnell über­ho­len und den Sieg sou­ve­rän nach Hau­se fah­ren. „Das Auto war über die gan­ze Distanz ein Traum, der Stopp sen­sa­tio­nell, und Indy hat per­fek­te Vor­ar­beit geleis­tet. Ein Rie­sen­dank an die gan­ze Mann­schaft, das war wirk­lich eine per­fek­te Team­leis­tung“, fasst Maxi zusam­men – und Indy ergänzt: „Ich freue mich rie­sig über unse­ren ers­ten Sieg. Ich fin­de, wir haben ihn ver­dient!“

Auf der Schwes­tern­schlan­ge #47 ging es für Mar­kus Pom­mer von Rang 5 ins Ren­nen. Er ver­lor beim Start jedoch 3 Posi­tio­nen – und das obwohl er kurz­zei­tig sogar auf Rang 3 lag: „Ich lag neben Indy und woll­te ihm genü­gend Luft las­sen. Aus­gangs Kur­ve 2 geriet ich dann auf den Kunst­ra­sen und fand mich prompt auf dem ach­ten Rang wie­der“, kom­men­tiert Pom­mer. Dank einer in glei­chem Maße aus­ge­zeich­ne­ten Leis­tung im Ren­nen und wäh­rend des Boxen­stopps und vier erfolg­rei­chen Über­hol­ma­nö­vern von Maxi­mi­li­an Götz reich­te es am Ende für P4, der auf­grund einer nach­träg­li­chen Stra­fe für ein ande­res Fahr­zeug noch zu einem 3. Rang wur­de. Damit haben wir im Nach­hin­ein ein gelb-grü­nes Dop­pel­po­di­um erreicht – lei­der ohne die ent­spre­chen­den Fotos.

Um den Erfolg per­fekt zu machen wur­de das MANN-FILTER Team HTP Motor­sport am Sams­tag Halb­zeit­meis­ter in der Team­wer­tung. Ein rund­um gelun­ge­ner Renn­tag also beim ADAC GT Mas­ters am Nür­burg­ring.

In der Qua­li­fi­ka­ti­on für das Sonn­tags­ren­nen konn­ten unse­re bei­den Maxi­mi­li­ans direkt an den Erfolg von Vor­tag anknüp­fen und stell­ten die MANN-FILTER Mam­bas auf P3 (#48) und P4 (#47). Der #48 wur­de der Start­platz lei­der nach­träg­lich aberkannt, weil die vom Regle­ment gefor­der­te Rest­ben­zin­men­ge von 3 Litern nicht nach­weis­bar war. Somit muss­te Maxi Buhk vom 35. Start­platz ganz am Ende des Fel­des los­fah­ren und war zusätz­lich noch mit 30 Kilo­gramm Erfolgs­ge­wicht vom Vor­tag bela­den. „Das zeigt, was trotz Zusatz­ge­wicht mög­lich gewe­sen wäre“, hadert Dont­je – er und Buhk konn­ten sich am Ende dank einer erneut groß­ar­ti­gen Team­leis­tung bis auf Rang 17 nach vorn kämp­fen.

Umso bes­ser lief es hin­ge­gen für die Team­kol­le­gen auf der #47. Schon auf einem Podi­ums­platz ins Ren­nen gestar­tet ver­lor Götz beim Start zunächst einen Platz. „Ich hat­te die Cor­vet­te plötz­lich vor der Nase – kei­ne Ahnung wo die von Start­platz 10 auf ein­mal her­kam“, kom­men­tiert Götz. Den­noch konn­te er die MANN-FILTER Mam­ba auf Posi­ti­on 3 lie­gend an Pom­mer über­ge­ben, der mit Sicher­heit als Tages­held gefei­ert wer­den kann. Mit einem per­fekt getim­ten „Ham­mer­ma­nö­ver“, wie Team­kol­le­ge Götz es lobend beti­tel­te, konn­te er sich in der letz­ten Kur­ve gegen den Kon­tra­hen­ten durch­set­zen und den zwei­ten Platz ergat­tern. „Ich kam immer näher und habe schnell gese­hen, dass ich mehr Grip habe. Ich habe einen klei­nen Feh­ler von Mike genutzt, um mich vor der Schi­ka­ne ganz nah an ihn her­an­zu­brem­sen und mich dank der guten Trak­ti­on und des bäri­gen Dreh­mo­ments mei­ner MANN-FIL­TER-Mam­ba am Aus­gang neben ihn zu set­zen. Und somit hat­te er beim Ein­len­ken auf Start und Ziel kei­ne Chan­ce mehr“, freut er sich.

Damit trennt die bei­den nur noch ein Punkt von der Tabel­len­spit­ze in der Gesamt­wer­tung. Dont­je und Buhk ste­hen mit 47 Zäh­lern aktu­ell auf Rang 6 – auch hier ist noch alles mög­lich, denn, wie Götz erläu­tert, „auch die nächs­ten Ren­nen in Zand­vo­ort und auf dem Sach­sen­ring soll­ten unse­rem Mer­ce­des-AMG GT3 gut lie­gen…“

Auch in der Team­wer­tung konn­te das MANN-FILTER Team HTP einen ent­schei­den­den Sprung nach vor­ne machen und sich an der Spit­ze abset­zen. Team­chef Nor­bert Brück­ner äußert sich zufrie­den: „Der drit­te Podest­platz an die­sem Wochen­en­de ist natür­lich eine tol­le Sache. Mar­kus und Max haben eben­so fan­tas­ti­sche Arbeit geleis­tet wie Maxi und Indy, bei denen ich mich ent­schul­di­gen muss. Bei die­ser unglaub­li­chen Leis­tungs­dich­te mit wie­der­um 30 Fahr­zeu­gen in einer Sekun­de im Qua­li­fi­ka­ti­ons­trai­ning sind alle Teams gezwun­gen, am Limit zu ope­rie­ren. Dabei haben wir uns lei­der ver­zockt, und die Rote Flag­ge hat uns zusätz­lich bestraft. Alles in allem war der Nür­burg­ring aber gut zu uns. Kein Team hat hier mehr Punk­te geholt als wir. In der Fah­rer­wer­tung haben wir uns im Titel­kampf zurück­ge­mel­det und in der Team­wer­tung an der Spit­ze abge­setzt. Wir freu­en uns auf die nächs­ten Ren­nen, in denen wir eben­falls ein Wört­chen um die Podest­plät­ze mit­re­den möch­ten.“

Nach die­sem unglaub­li­chen Renn­wo­chen­en­de sind wir vom MANN-FILTER Team noch immer im gelb-grü­nen Freu­den­tau­mel und kön­nen das nächs­te Renn­wo­chen­en­de des ADAC GT Mas­ters 2018, das vom 17. bis 19. August im nie­der­län­di­schen Zand­vo­ort statt­fin­det, kaum erwar­ten.