Kom­men­des Wochen­en­de rei­sen wir gemein­sam mit dem ADAC GT Mas­ters und der ADAC GT4 Ger­ma­ny nach Öster­reich. Nicht aber, um Urlaub zu machen! Nein, nein! Wir wol­len zum Red Bull Ring, damit wir um die Meis­ter­schaft kämp­fen und end­lich den „Alm­auf­trieb“ der gro­ßen MANN-FILTER Mam­ba erle­ben dürfen!

Wie­ner Schnit­zel, Sis­si und Franz - Mozart-Musik und Sacher-Tor­te. Öster­reich ist für vie­les bekannt – auch für den Motor­sport und den Red Bull Ring, den vie­le ein­ge­fleisch­te Renn­sport­fans auch noch als „A1-Ring“ in Erin­ne­rung haben. Der Red Bull Ring macht dem Lan­de Öster­reich alle Namen Ehre. Denn die 4,318 Kilo­me­ter sind eine wah­re Berg- und Tal­fahrt! Eine Stre­cke vol­ler Her­aus­for­de­run­gen und tücki­scher Ecken. Das wird ein Spaß! Und wir sind bereit! Die Mam­bas sind in Lauerstellung!

Auf dem Red Bull Ring soll’s berg­auf gehen!

Nach dem Halb­fi­na­le im ADAC GT Mas­ters ist für unse­re bei­den MANN-FILTER Mer­ce­des-AMG GT3 Fah­rer Maxi­mi­li­an Götz (34, Uffen­heim / Deutsch­land) und Indy Dont­je (27, Ams­ter­dam / Nie­der­lan­de) klar: Jetzt soll es berg­auf gehen – oder wie Maxi selbst wit­zelt: „Es kann ja fast nicht mehr schlech­ter wer­den. Es gibt nur noch den Weg nach oben.“ Bis­lang konn­ten die Bei­den in der 2020er Sai­son ihr Kön­nen nicht unter Beweis stel­len. Die Mam­ba zick­te, Renn­pech kam oben­drein und irgend­wie woll­ten die ers­ten Renn­wo­chen­en­den nicht so rich­tig lau­fen. Jetzt soll end­lich der Auf­trieb kommen.

Nach dem frus­trie­ren­den Renn­wo­chen­en­de auf dem Sach­sen­ring sind die bei­den Rou­ti­niers opti­mis­tisch gestimmt. „Die Mam­ba wird bis zum Red Bull Ring ordent­lich repa­riert und dann wird gepusht, damit die Feh­ler vom Sach­sen­ring nicht mehr auf­tau­chen“, so Indy. „Wir wol­len jetzt end­lich den ers­ten Podi­ums­platz!“ Das wol­len wir alle. Viel zu lan­ge haben wir unse­re gro­ße Mam­ba nicht mehr auf dem Trepp­chen gese­hen. Dort, wo sie eigent­lich gehört…

„Das Gefühl in den Ber­gen zu fah­ren ist etwas Besonderes“

Einer freut sich ganz beson­ders auf das ers­te Aus­lands­ren­nen der Sai­son: Maxi! Für den Bay­ern ist der Red Bull Ring die nächst­ge­le­ge­ne Stre­cke an sei­nem Hei­mat­ort und für ihn fast schon ein „Heim­ren­nen“. Vor allem das Lay­out des Kur­ses hat es ihm ange­tan. „Das Gefühl in den Ber­gen zu fah­ren ist etwas Außer­ge­wöhn­li­ches. Es geht immer steil berg­auf. Das soll­te auch dem Auto sehr ent­ge­gen­kom­men und pas­sen.“ Unter­stüt­zung bekommt er dies­mal auf eine ganz eige­ne Art: „Mein Fan­club kommt aus Öster­reich und auch ich bin ja fast schon ein hal­ber Öster­rei­cher. Die Nach­bar­schaft zu Bay­ern ist sehr nah“, freut sich unser Bay­er, der auch oft im Fah­rer­la­ger ganz tra­di­tio­nell in Leder­ho­sen zu sehen ist. „Ich den­ke es kann auch ein Start­schuss für eine hof­fent­lich gute zwei­te Sai­son­hälf­te sein.“ Bei so viel Unter­stüt­zung vor Ort glau­ben wir fest dar­an, dass es jetzt end­lich wie­der nach oben geht!

Vom Jäger zum Gejag­ten – Die MANN-FILTER Mini Mam­ba will Füh­ren­de bleiben!

Span­nend wird es für unse­re bei­den MANN-FILTER Junio­ren. Für Juli­en Apo­thé­loz (19, Gock­hau­sen / Schweiz) und Luci Trefz (18, Wüs­ten­rot / Deutsch­land) dreht sich der Spieß jetzt näm­lich um: Vom Jäger wer­den sie zum Gejag­ten! Am Sach­sen­ring erober­te die klei­ne Mam­ba die Tabel­len­füh­rung in der ADAC GT4 Ger­ma­ny, die es jetzt zu ver­tei­di­gen gilt. Bis­lang haben unse­re bei­den Zög­lin­ge einen guten Job gemacht. Ob sie jetzt dem Druck auch stand­hal­ten werden?

„Ich habe sehr gute Erin­ne­run­gen an den Red Bull Ring. Letz­tes Jahr war ich in der TCR sehr schnell unter­wegs. Der Speed war top und das macht mich zuver­sicht­lich. Die Stre­cke gehört zu mei­nen Favo­ri­ten im Kalen­der“, freut sich unser Schwei­zer Juli­en, der sich mit den Ber­gen ja bes­tens aus­ken­nen soll­te. „Ich den­ke unse­re Stär­ken mit dem Mer­ce­des wer­den in den schnel­len Kur­ven sein. Unse­re Chan­cen sind gut, aber es wird natür­lich anders sein als Füh­ren­der in der Meis­ter­schaft.“ Sei­ne Tak­tik: „Ich ver­su­che den Druck etwas aus­zu­blen­den und von Ren­nen zu Ren­nen zu den­ken. Am Ende wird erst abge­rech­net.“ Wei­se Wor­te von unse­rem New­co­mer, der am Boden geblie­ben ist. Und wir hof­fen natür­lich, dass sich die­se Beschei­den­heit am Ende auszahlt.

„Ziel wird defi­ni­tiv sein, unse­re Meis­ter­schafts­füh­rung auszubauen“

Dem kann auch Team­kol­le­ge Luci nur zustim­men, der den Red Bull Ring eben­falls als sei­ne Lieb­lings­stre­cke bezeich­net: „Die Vor­freu­de ist rie­sig! Letz­tes Jahr waren wir sehr schnell – bis auf mei­nen klei­nen Unfall am Start.“ Bei der Erin­ne­rung muss wohl so jeder MANN-FILTER Fan schmun­zeln. Die „abhe­ben­de Mam­ba“ war im ver­gan­ge­nen Jahr die Sen­sa­ti­on!Ziel wird defi­ni­tiv sein, unse­re Meis­ter­schafts­füh­rung aus­zu­bau­en! Wir müs­sen kon­stant punk­ten und kei­ne Feh­ler machen, damit wir mehr Vor­sprung zum Zweit­plat­zier­ten bekommen.“

Das wird aber gar nicht so ein­fach sein: Durch den letz­ten Sieg auf den Sach­sen­ring bekommt das Duo näm­lich ein „Han­di­cap“: Beim rou­ti­ne­mä­ßi­gen Boxen­stopp mit Fah­rerwech­sel muss die Mini-Mam­ba län­ger in der Box ste­hen. Wir drü­cken unse­rem schnel­len Duo kräf­tig die Dau­men und freu­en uns auf den nächs­ten Mini-Mam­ba Sieg!

Seid dabei und feu­ert uns an!

Auf dem Red Bull Ring sind erneut Zuschau­er zuge­las­sen. Wer lei­der nicht vor Ort dabei sein kann, darf uns ger­ne über Sport1 oder den ADAC Live­stream anfeu­ern: www.adac-gt-masters.de/live

Schaut Euch unse­ren Trai­ler an: